Das gesamte Programm des 41. St.Pauler Kultursommers 2020 mit insgesamt 21 Veranstaltungen musste coronabedingt abgesagt werden. Ein Großteil des Programms konnte auf 2021 verschoben werden.

Am 1. August 2020 gab es als kleinen Trost das sogenannte "Konzert der Möglichkeiten".

Konzert der Möglichkeiten 

Man brauchte nach dem Konzert nur in die Gesichter der BesucherInnen zu schauen um zu sehen, dass die

Entscheidung, den Sommer 2020 nicht sang- und klanglos verstreichen zu lassen, absolut richtig war. Das

Bedürfnis nach Kultur zeigte sich im regen Zuspruch: über zweihundert Menschen haben auf den Einlass

gewartet. Prof. Siegi Hoffmann hat es mit seinem KUSO-Team und einer bemerkenswerten Logistik

geschafft, über 25 MusikerInnen an drei Spielorten (Stiftskirche, Sommerrefektorium und Hugo Wolf-Saal)

unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften auftreten zu lassen.

Vor allem junge und in St. Paul bereits bekannte KünstlerInnen hatten sich bereit erklärt, ohne reguläre Gage aufzutreten.

Prof. Siegi Hoffmann und Administrator P. Marian Kollmann hießen dasPublikum im Arkadenhof des Stifts gemeinsam mit dem Brassensemble der ATK St. Paul unter Adi Streit willkommen.

In der  Stiftskirche eröffnete und beendete Martin Lurger an der Orgel das Programm, in dem ein Streicherduo mit Barbara Krainz und Annemarie Haring, ein Kammermusikensemble mit Davorin Mori, Elisabeth Mori, Julia Gaggl und Philipp Fellner ein buntes Programm boten.  Besonders beeindruckend dabei war ein Stück in memoriam Rudi Pietsch, dem im Frühjahr verstorbenen Musikwissenschaftler und Gründer der „Tanzgeiger“. Musikalische Grenzen sprengten  Tonc Feinig und Edgar Unterkirchner, indem sie slowenische Volkslieder dekomponierten. Die Herzen des Publikums aber gewann die 15jährige Dorothee Breidler mit ihrer souveränen Interpretation von Liszts Konzertetüde „Un sospiro“. 

Im Rokoko-Ambiente des Sommerrefektoriums musizierten Markus Fellner und Fang Li einfühlsam Lieder ohne Worte mit Klarinette und Klavier. Birgit Stöckler und Edward Münch, begleitet von Johannna Moser, besangen aufweckend die Kunst des Liebens in verschiedenen Arien und Duetten.

Der schlichte Hugo Wolf-Saal war schließlich der richtige Rahmen für Klaus Paier und Asja Valcic, die wieder einmal Ausschnitte aus ihrem reichhaltigen Programm aus zehn Jahren zum Besten gaben – Intensität pur!

Alles in allem war es ein dankbar angenommenes außergewöhnliches Konzert unter außergewöhnlichen Umständen. Vielleicht hat uns gerade die Pandemie bewusst gemacht, dass ein Leben ohne Kunst und Kultur nur ein unvollständiges Leben sein kann.

Robert Gritsch

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Rückmeldungen

Ich gratuliere zur gestrigen Veranstaltung sehr herzlich – es war ein toller Querschnitt und hat der Seele richtig gutgetan. 

Ich wünsche weiterhin viel Energie, auch in der Planung für 2021 und freue mich auf weitere Highlights. 
Christina aus Wolfsberg

 

Balsam für Geist und Seele! 

Helena aus Wolfsberg

 

Herzlichste Gratulation zum überaus gelungenen Konzert der Möglichkeiten! 

Es war Balsam auf die ausgehungerte Kulturseele. Ein vielseitiges, abwechslungsreiches Programm; 

wunderbare, mit Freude musizierende Künstler*innen. CHAPEAU! 

Reinhard aus Klagenfurt

 

Es war ein toller Konzertabend! DANKE!

Gerda aus St. Paul

 

Toller Abend und perfekt organisiert!Gabriele aus Ottmanach

Ganz super organisierte und spitzenmäßige Veranstaltung! 

Ein wunderschönes Erlebnis nach der kulturabstinenten Zeit. 

Friedolin aus Lavamünd

War ein wunderbares Konzerterlebnis. DANKE! 
Margit aus Spittal/Drau

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