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KUSO 16

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Klaus Lippitsch – ein sensibler musikalischer Globetrotter

 

Wenn nicht ein verschobenes Konzert am 19. August noch folgen würde, wäre die „Musikalische Reise um den Erdball“ das unkonventionelle Schlusskonzert des 42. St. Pauker Kultursommers gewesen. Sehr irdisch aber zugleich auch von Erdenschwere befreit, entführte der Schlagzeuger, Percussionist, Multiinstrumentalist und Klangkünstler Klaus Lippitsch mit seinem Quartett akustisch in die entlegensten Gebiete der Erde. Unterstützt wurde er dabei genial von Eliz Lippitsch (Gesang, Hackbrett, Schwegel, orientalische Instrumente), Anton Weinstich (Percussion) und Stefan Delorenzo (Kontrabass). Alleine die mit den unterschiedlichsten und zum Teil selbst gebauten Instrumenten voll bepackte Bühne bot schon ein Bild, das man nicht so schnell vergisst. Neben Schlagzeug, Conga, und Tontrommel waren z.B. Hang, Didgeridoo, Regenmacher, Rahmentrommeln, Kuhglocken, indische Harfe, burmesische Metallophone, Zither, Nasenflöten oder Schreibmaschine vertreten. Trotzdem war nicht Lautstärke das tonangebende Element, sondern vielmehr die feinen imitierten Naturklänge und Stimmungen, die in verschiedene Kontinente und Ethnien entführten. Dem bekennenden heimatliebenden Kärntner und musikalischen Globetrotter gelingt es mit seiner Ehrlichkeit, das Publikum für neue und uralte Klänge zu begeistern. Klaus Lippitsch kam mit offenem Herzen und eroberte die Herzen des Publikums.

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